PODOTHERAPIE

Ein ganzheitliches Therapiekonzept

 

Durch eine genaue Befunderhebung und Abnahme eines dynamischen Fußabdruckes wird eine

propriozeptive Sohle angepasst. Dabei werden an exakt ausgerechneten und ausgetesteten Stellen Korkplättchen und –keile mit 1 bis 4 mm Höhe gesetzt und in eine Ledersohle eingearbeitet. Dadurch werden hyperaktive Muskeln in ihrer Aktivität gebremst und zu schwache Fußmuskeln aktiviert. So hat man beim Tragen der Sohle ein gutes Training, das über Muskelketten Auswirkungen auf den gesamten Körper hat. Die maßgefertigte propriozeptive Sohle sollte täglich 4 bis 5 Stunden getragen werden.

 

Was ist das Besondere an der Podo Sohle®?

Die Sohle ist eine ganzheitliche Therapie, bei der die Fussmuskulatur und in Folge der gesamte Körper beeinflusst werden. Sie löst Verspannungen und aktiviert die Beweglichkeit. Da sie Veränderungen im Körper herbei führt verhindert sie Rückfälle in alte Bewegungs- und Haltungsmuster. Sie ist sehr dünn und kann daher fast in jedem Schuh getragen werden.

 

Ablauf einer podologischen Behandlung:

der Therapeut macht eine ausführliche Anamnese und Sichtbefund, führt Untersuchungen durch

wie z.B. der Wirbelsäule, Becken, Hüfte, Knie und Fuß. Manchmal ist vor der Sohle eine Behandlung (z.B. osteopathisch) von Nöten.

Mit dem Podographen wird ein aktiver Fußabdruck erstellt.

 

Am Podoskop sieht der Therapeut dann den Fuß auch von unten und kann die Druckpunkte interpretieren. Die Muskulatur wird durch Verwendung von Korkplättchen stimuliert oder entspannt.Der Körper reagiert darauf in Sekundenschnelle, die Veränderung ist auch für den Patienten spürbar. Die Sohle wird von einem Orthopädietechniker hergestellt und sollte täglich in jedem Schuh getragen werden.

Es ist nach 8 bis 10 Wochen eine Kontrolle nötig, da sich ja der Fuß und die Statik verändert.

Ist die optimale Statik erreicht und der Patient wieder schmerzfrei, muss die Sohle nicht mehr getragen werden.

 

Wann hilft die Sohle?

  • Beckenschiefstand
  • Beinlängendifferenz
  • Skoliosen und Kyphosen
  • Kiefergelenksfehlstellung
  • Knie- und/oder Hüftarthrosen
  • Instabilitäten der Fußgelenke
  • Hallux Valgus
  • Fußfehlstellungen
  • Schmerzen im (Vor)Fuß
  • Fersensporn
  • Achillessehnenreizung
  • Plattfuß, Senk-, Spreitzfuß
  • ...und vieles mehr